Stand: 15. September 2026
AIMO Feedback ist derzeit ein interner Lehrkraft-Prüfstand in der Beta- und Testphase. Aktuell dürfen ausschließlich ausdrücklich synthetische Testdaten verwendet werden.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich ist AIMO AI als Betreiber dieser Anwendung. Die vollständigen Kontaktdaten stehen im Impressum von AIMO AI.
2. Zweck der Anwendung
Die Anwendung dient dazu, kriterienbasiertes KI-Feedback zu synthetischen Schülertexten technisch und fachlich zu testen. Die Rückmeldungen werden von einer Lehrkraft geprüft. Es findet keine automatische Benotung statt.
3. Welche Daten die Anwendung verarbeitet
Auf dem Server können je nach Nutzung folgende Angaben gespeichert werden:
- Benutzername und sicherer Passworthash des Lehrkraftzugangs;
- bei fehlgeschlagenen Anmeldungen: eingegebener Benutzername, technische Clientadresse (in der Regel die IP-Adresse) und Zeitpunkt zur Anmeldedrosselung;
- Aufgabenstellung, Fach, Jahrgang, Thema, Kriterien, Bezugstext, Erwartungshorizont und ausgeschlossene Schwerpunkte;
- eingegebene synthetische Testtexte, KI-Feedback und Überarbeitungsfassungen;
- manuelle Reviews, Prüfkommentare und Lehrkraftkorrekturen;
- technische Angaben zu Modellprofil, Laufstatus, Zeitpunkten, Laufzeit, Tokenverbrauch, Kosten, Budgetreservierung und Fehlerstatus.
Der Browser merkt sich den Entwurf im Eingabefeld zusätzlich im Sitzungsspeicher (sessionStorage) des verwendeten Geräts. Dieser Eintrag verbleibt im jeweiligen Browser-Kontext und wird nicht allein durch Abmelden aus der Anwendung gelöscht.
4. Hosting
Die Anwendung läuft auf einem eigenen virtuellen Server bei der netcup GmbH am Serverstandort Nürnberg, Deutschland. Der Hostingbetrieb verarbeitet die technisch erforderlichen Daten, um die Website auszuliefern und den Server sicher zu betreiben.
5. Cookies
Die Anwendung verwendet ausschließlich technisch notwendige Cookies:
- einen kurzlebigen, signierten Cookie zum Schutz des Anmeldeformulars vor gefälschten Anfragen;
- nach erfolgreicher Anmeldung einen signierten Sitzungscookie mit Benutzerkennung, Benutzername und CSRF-Schutzwert. Die reguläre Sitzung ist auf acht Stunden begrenzt.
Im Produktionsbetrieb werden diese Cookies als Secure, HttpOnly und SameSite=Strict gesetzt. Es gibt keine Werbung, keine Analytics, kein Tracking und keine optionalen Tracking-Cookies. Deshalb ist kein Cookie-Banner vorgesehen.
6. KI-Feedback über OpenAI
Ein OpenAI-Aufruf erfolgt erst, wenn eine angemeldete Lehrkraft aktiv einen Live-Feedbacklauf startet. Das bloße Öffnen der Website, der Datenschutzseite oder der Anmeldung löst keinen OpenAI-Aufruf aus.
Für einen Live-Lauf übermittelt die Anwendung an die OpenAI API ausschließlich den festen Feedbackauftrag und die dafür benötigten Inhalte aus dem gewählten Aufgaben-Snapshot: Fach, Jahrgang, Thema, Aufgabe, Kriterien, Bezugstext, Erwartungshorizont, ausgeschlossener Fokus und den zu prüfenden Text. Testauswertungen und manuelle Reviews werden nicht an OpenAI gesendet.
OpenAI ist dabei ein externer KI-Dienstleister. Der Adapter sendet genau eine Anfrage an die Chat-Completions-API und fordert mit store=false keine Speicherung als Chat-Completion-Objekt an. API-Eingaben und -Ausgaben werden nach den Angaben von OpenAI standardmäßig nicht zum Training oder zur Verbesserung der Modelle verwendet, sofern nicht ausdrücklich in eine Datenfreigabe eingewilligt wird.
Im normalen API-Betrieb können Inhalte von Eingaben und Ausgaben sowie zugehörige Metadaten dennoch grundsätzlich bis zu 30 Tage in Protokollen zur Missbrauchserkennung aufbewahrt werden; aus rechtlichen oder sicherheitsbezogenen Gründen kann im Einzelfall eine längere Aufbewahrung erforderlich sein. Für dieses Projekt besteht derzeit keine zugesicherte Zero-Data-Retention-Konfiguration. store=false ersetzt eine solche Zusage nicht.
Aktuelle Einzelheiten erläutert OpenAI unter Data controls in the OpenAI platform und Business data privacy.
7. Speicherung und Löschung
Aufgaben-Snapshots bleiben als unveränderliche Grundlage vorhandener Testläufe gespeichert. Für Aufgaben, Testfälle, Benutzerkonten, fehlgeschlagene Loginversuche und technische Budgethistorien gibt es derzeit keine automatische Löschfrist und keine allgemeine Löschfunktion in der Oberfläche.
Eine angemeldete Lehrkraft kann einen einzelnen Testlauf vollständig löschen. Dabei werden der Lauf selbst, der zugehörige Ausgangstext, seine Überarbeitungsfassungen, das KI-Feedback und das manuelle Review gelöscht. Das bloße Markieren eines Laufs als „verworfen“ löscht ihn nicht. Zugehörige technische Budget- und Batchinformationen können nach dem Löschen des Laufs als Abrechnungshistorie bestehen bleiben.
Da derzeit nur synthetische Testdaten vorgesehen sind, wird keine Löschfrist für echte Schülerdaten behauptet. Vor dem Einsatz mit echten personenbezogenen Schülerdaten müssen Löschkonzept, schulische Freigaben und die datenschutzrechtliche Einbindung des externen KI-Anbieters abschließend geprüft werden.
8. Technische Protokollierung
Der reguläre Containerstart deaktiviert das Uvicorn-Zugriffsprotokoll; auch für die produktive Caddy-Site ist derzeit kein eigenes Zugriffsprotokoll eingerichtet. Technische Betriebs- und Fehlerprotokolle von Anwendung, Container-Laufzeit, Reverse Proxy oder Server können trotzdem anfallen. Sie können insbesondere Zeitpunkte, angefragte Pfade, Status- und Verbindungsinformationen sowie – abhängig von der beteiligten Schicht – IP-Adressen enthalten.
Die Anwendung schreibt API-Schlüssel, vollständige Prompts und eingegebene Testtexte nicht absichtlich in ihre gewöhnlichen Logs. Unabhängig von Logs speichert die Anmeldedrosselung fehlgeschlagene Versuche wie oben beschrieben in der Anwendungsdatenbank.
9. Ihre Rechte
Soweit personenbezogene Daten verarbeitet werden, können betroffene Personen Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und – soweit anwendbar – Widerspruch verlangen. Außerdem besteht das Recht, sich bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren.
Für Fragen oder die Ausübung dieser Rechte nutzen Sie bitte die Kontaktdaten im Impressum.